
1955 … STAATSVERTRAG, PETTICOAT & NIERENTISCH
Ausstellung im Geschichtlichen Museum der Stadt St. Valentin, die die Schrecken der Besatzungszeit mit der Erlösung durch die Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 und die anschließende Entwicklung zeigt. Alles was ab 1955 neu war wird anhand von unzähligen Exponaten verdeutlicht.
CODENAME: SPIELWARENFABRIK
Unter dem Titel Codename: Spielwarenfabrik beherrschte das modernste Panzerwerk des 3. Reiches die Geschichte von St. Valentin. Durch seine gute geografische Lage und der Tatsache, dass in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. das Bahnnetz gut ausgebaut wurde, siedelte man das Nibelungenwerk im St. Valentiner Ortsteil Herzograd an. Erstmals zeigt eine Ausstellung in St. Valentin diese Geschichte mit all ihren Facetten und Tatsachen, dass hier Zwangsarbeiter unter schlechten Bedingungen arbeiten mussten und es sogar ein KZ, als Nebenlager vom KZ Mauthausen, gegeben hat. Nach dem wissenschaftlichen Konzept von Historiker Josef Reisinger gestalteten wir eine umfassende Ausstellung im Postnebengebäude, die auch ein Projekt der Landesausstellung NÖ ab März 2026 sein wird.
… GEWASCHEN & GEBüGELT!
Zentrum dieser besonderen Ausstellung war eine einzigartige Bügeleisensammlung eines oberösterreichischen Sammlers. Von den Glättkeulen bis hin zu schweren Bügeleisen für die Bespannung von Billardtischen zeigte die Ausstellung auch viele Exponate zum Thema Körperpflege und Waschen, anhand von großen Szenerien.
MAN SOLL DIE FESTE FEIERN WIE SIE FALLEN
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Geschichtlichen Museums der Stadt St. Valentin gestalteten wir eine Ausstellung zum Thema „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen!“ mit allen kirchlichen, aber auch allen persönlichen Festen beginnend mit der Geburt bis hin zum Tod und von Neujahr bis Silvester. Auch die wissenschaftlichen Inhalte wurden von mir ausgearbeitet.
KASPERLTHEATER
Das Valentinmuseum hat dankenswerter Weise den Nachlass von Michael Freismuth, einer Legende unter den Puppentheaterfreunden, bekommen und damit wurde die Ausstellung „Kasperltheater“ gestaltet. Die seltenen Handpuppen und Marionetten sind auch der Grund dafür, dass diese Ausstellung in zwei Dokumentationen zum Thema Kasperltheater immer wieder im österreichischen Fernsehen zu sehen ist.Die Ausstellung dauerte von 19. Dezember 2021 bis 23. Februar 2023.

MAHLZEIT
Im Zentrum der Ausstellung unter dem Titel MAHLZEIT stand eine umfangreiche Bestecksammlung. Ergänzend wurden Szenerien gebaut, die das Kochen und Essen zur Zeit der Jahrhundertwende, in den 1930er-Jahren, in den Fifties und im bäuerlichen Bereich zeigten. Unzählige Kochbücher luden zum Schmökern ein.